Campingplätze
Wintercamping, Herbstwanderungen und Kurztrips — die Nebensaison bietet Potenzial. Mit den richtigen Inhalten und Kampagnen lässt sich die Auslastung steigern.
Die Hauptsaison ist ausgebucht – das Problem ist die Nebensaison. Von Oktober bis April liegen viele Campingplätze bei 20 bis 30 Prozent Auslastung. Dabei gibt es Zielgruppen, die genau dann reisen: Wanderer, Radfahrer, Naturliebhaber, Ruhe-Suchende.
Wer die Nebensaison besser auslastet, steigert nicht nur den Umsatz – er senkt auch den Druck in der Hauptsaison und schafft eine stabilere wirtschaftliche Basis. Ein Platz, der 40 statt 25 Prozent Auslastung in der Nebensaison hat, hat ein ganz anderes wirtschaftliches Fundament.
Zudem: Nebensaison-Gäste sind oft die angenehmeren Gäste. Sie suchen Ruhe, nicht Action. Sie bleiben länger. Sie geben mehr Geld in der Region aus. Und sie kommen wieder – weil sie genau diese Stille schätzen, die der Platz nur dann bietet.
Die Nebensaison hat Vorteile, die die Hauptsaison nicht bietet: Stille, Weite, günstige Preise, keine Menschenmassen. Das muss man kommunizieren – nicht als „wir haben noch Kapazität", sondern als „die schönste Zeit, um zu kommen".
Drei Botschaften, die funktionieren:
Wer die Nebensaison als Mangel kommuniziert („noch Kapazität"), verliert. Wer sie als Chance kommuniziert („die beste Zeit, um zu kommen"), gewinnt. Es ist eine Frage der Perspektive – und der Kommunikation.
Content-Marketing ist einer der stärksten Hebel für die Nebensaison. Drei Inhaltstypen, die immer funktionieren:
Stammgäste sind die einfachste Quelle für Nebensaison-Buchungen. Sie kennen den Platz, sie vertrauen, sie wissen, was sie bekommen.
Schauen Sie sich Ihre Auslastung in der Nebensaison an. Wo sind die Lücken? Welche Zielgruppen passen? Und was müssen Sie tun, um diese Gäste zu erreichen? Oft reicht es, die richtigen Inhalte zu erstellen und bei Google sichtbar zu sein.
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